Im Forschungsbericht werden charakteristische Luftwechselarten definiert, die sowohl die energetischen als auch die hygienischen Belange berücksichtigen. Damit ist es erstmals gelungen, einzelne signifikante Parameter für den Luftwechsel getrennt voneinander zu bewerten. Anhand der beschriebenen Methode können die Luftwechselzahlen für verschiedene Fensteranordnungen und Öffnungswinkel der Fensterflügel ermittelt werden.
Die nach geltenden Vorschriften anzuwendende Luftwechselzahl berücksichtigt nicht die Lüftungseffektivität und besitzt einen problematischen Bezug auf das Raumvolumen. Im Forschungsbericht werden charakteristische Luftwechselarten definiert, die sowohl die energetischen als auch die hygienischen Belange berücksichtigen. Die beschriebenen Untersuchungen basieren auf einer rechnerischen, gekoppelten Simulationsmethode, die an der TU Dresden entwickelt wurde. Damit ist es erstmals gelungen, einzelne signifikante Parameter für den Luftwechsel getrennt voneinander zu bewerten, wobei energetische von hygienischen Luftwechseln unterschieden werden und die Dauer der Lüftungsphase einfließt. Anhand der beschriebenen Methode können die Luftwechselzahlen für verschiedene Fensteranordnungen und Öffnungswinkel der Fensterflügel ermittelt werden.
W. Richter
Bauphysik/Bauchemie Allgemein Bauforschung Allgemein Lüftung Fensterlüftung Luftwechsel Volumenstrom Effektivität Luftwechselzahl Einflussfaktor Parameter Fensterflügel Anstellwinkel Fensteranordnung