Keramische Membranen finden in Anwendungen Einsatz, bei denen sehr heiße und/oder chemisch aggressive Flüssigkeiten von festen oder gelösten Verunreinigungen befreit werden müssen. Mit den kommerziell verfügbaren Membranen lassen sich Teilchen bis zu einer Größe von ca. 5 nm zurückhalten. Membranen mit feineren Poren sind derzeit noch nicht verfügbar, gewinnen aber zunehmend an Bedeutung, beispielsweise zur Aufarbeitung von Textilbleicherei- oder Erzschlämmabwässern. Die vorliegende Arbeit beschreibt die Herstellung und Charakterisierung oxidkeramischer Materialien und Membranen für die Nanofiltration. Im besonderen wird auf Aspekte zur Sol-Gel-Synthese und Phasenbildung der Mischoxide eingegangen, da hierdurch Aussagen zum Eignungspotential derartiger Membranmaterialien möglich sind.
Stefan Tudyka
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