Joseph Roth (1894–1939) sah Berlin schärfer und unbestechlicher als viele seiner Zeitgenossen. Diese Anthologie versammelt seine eindrucksvollsten Texte über die deutsche Hauptstadt – Reportagen, Beobachtungen und Miniaturen aus den Jahren, in denen er hier lebte und arbeitete. Von 1920 bis zu seiner erzwungenen Flucht 1933 durchstreifte der erfolgreiche Schriftsteller und Feuilletonist die Metropole und porträtierte das rastlose Treiben auf den Straßen, das Leben in den Cafés und Kneipen, die Härten des Alltags und die Poesie des Flüchtigen. In seinen Texten erweist er sich als Chronist einer Epoche im Umbruch.
Bibliophile Ausstattung: Pappband mit Halbleinen und Prägung
Eine Berliner Anthologie aus den Werken Joseph Roths
Der Schriftsteller lebte in den 1920er-Jahren v.a. in Schöneberg und Charlottenburg
Impressionen aus der Weimarer Republik und dem Milieu von Irmgard Keun, Géza von Cziffra und Egon Erwin Kisch
Bibliophile Ausstattung: Pappband mit Halbleinen und Prägung
LovelyBooks Leserunde
Die Herausgeberin steht für Lesungen zur Verfügung
Bei Interesse an einer Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Francesca Romana Marcucci: f.marcucci@bebraverlag.de
Joseph Roth
Joseph Roth, geboren 1894 in Brody, Ostgalizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte in Lemberg und Wien, war Journalist und Schriftsteller. Er starb 1939 im Exil in Paris an den Folgen seiner Alkoholsucht. Romane wie »Radetzkymarsch« oder »Hiob« begründen seinen Rang als einen der bedeutendsten deutschsprachigen Erzähler des 20. Jahrhunderts.
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