John Burnsides großer Roman über Amerikas verdrängte Traumata
Mit dem Mord an ihrem Vater, Rechtsanwalt und Gegner der Rassentrennung, endet jäh die behütete Kindheit der jungen Jean und ihres Bruders Jeremy. In der Lebensgeschichte der beiden Geschwister spiegeln sich die politischen Entwicklungen, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Amerika tief gespalten haben: von der Kommunistenhatz der McCarthy-Ära über die erstarkende Bürgerrechtsbewegung zur Black Panther Party, Vietnam und dem Kalten Krieg. Als der Traum von einer gerechten Welt in immer weitere Ferne rückt, zieht sich Jean in die Einsamkeit zurück. Bis eines Tages eine junge, alkoholkranke Frau vor ihrer Tür steht und ihre Hilfe braucht.
John Burnside
John Burnside, geboren 1955 in Schottland, ist einer der profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Der Lyriker und Romancier wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Corine-Belletristikpreis des ZEIT-Verlags, dem Petrarca-Preis und dem Spycher-Literaturpreis. Zuletzt schrieb er mit »Lügen über meinen Vater« (2006), »Wie alle anderen« (2010), »Über Liebe und Magie – I put a spell on you« (2014) und »What light there is – Über die Schönheit des Moments« (2020) mehrere Memoirs, die von Kritikern wie Lesern begeistert gefeiert wurden.
lügen über meinen vater glister in hellen sommernächten wie alle anderen wem die stunde schlägt das literarische quartett harper lee wer die nachtigall stört to kill a mockingbird
»Glänzend erzählte Geschichte um zwei Frauen und ein halbes Jahrhundert.«
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»In "Ashland & Vine", dem mit virtuoser und poetischer Leichtigkeit geschriebenen und von Bernhard Robben stimmig übersetzten Roman, zelebriert John Burnside die Kraft des Erzählens und Hörens von Geschichten."
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»„Ashland & Vine“ ist ein gefühlvoller Roman, der tief in die Psyche seiner Figuren eintaucht. Empfehlenswert.«
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»Burnside ist ein Meister des metaphysischen Realismus.«
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»Bernhard Robben übersetzt John Burnsides starke, lyrische Sprache bewundernswert präzise und schön.«
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