Margareta Stiegen war im Herbst 1975 Teilnehmerin einer Studienreise nach Israel und wurde dabei Zeugin einer Kultur im Aufbruch, eines Landes im Umbruch und einer Nation in ihrem Entwicklungsprozess. Als Pädagogin an einer deutschen Schule nahm sie die Studientage kritisch und zugleich aufgeschlossen wahr und hielt wichtige Erfahrungen, Notizen am Rande und kleine Begebenheiten in einer tagebuchartigen Reiseerzählung fest. Damit liefert sie ein buntes Bild mit lebhaften Beschreibungen der Menschen, denen sie begegnet, der deutschsprachigen und deutschstämmigen Juden in einer Umgebung, die seit Jahrtausenden das bleibt, was sie ist: das Heilige Land.
Margareta Stiegen
Margareta Stiegen verstarb im Juni 2003, weshalb dieser Bericht postum, als Nachlass und Hinterlassenschaft, veröffentlicht wird. 1922 in Viersen am Niederrhein geboren, begann sie ihre schulische Laufbahn nach Abitur und Studium an einer einklassigen Volksschule in der Eifel und beendete sie als Direktorin einer Realschule in Düsseldorf.