Oft führt die mathematische Modellbildung der physikalischen Systeme zu sehr großen Modellen, obwohl das entsprechende dynamische Verhalten meistens "einfach" ist. Das Systemverhalten kann daher sehr gut mit einem - durch die Modellreduktion gewonnenen - einfachen Modell beschrieben werden.
Es wird eine neue Methode zur Modellreduktion entwickelt, die sich durch ihre Einfachheit und Flexibilität hervorhebt. Die Anwendung auf zwei praktische Beispiele - Destillationskolonne 45. Ordnung und Tiefseeförderrohr 40. Ordnung - verdeutlicht die Leistungsfähigkeit der Methode.
Eduard Eitelberg