Alexander Grasse Grasse Italiens langer Weg in den Regionalstaat

Italiens langer Weg in den Regionalstaat

von Alexander Grasse

Die Entstehung einer Staatsform im Spannungsfeld von Zentralismus und Föderalismus

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Beschreibung

Als Konzept zur Förderung des Integrationsprozesses und zur Modernisierung des öffentlichen Gemeinwesens hat die Debatte vom "Europa der Regionen" unverändert Konjunktur. Regionalisierung ist jedoch kein abstraktes Konzept mit einheitlicher Zielsetzung, das sich unterschiedslos verwirklichen ließe. Es ist vielmehr immer an spezifische nationale Bedingungen sowie Macht- und Interessenkonstellationen gebunden, wie die Analyse des italienischen Modells des sogenannten "dritten Weges", Archetypus der Regionalisierung in Europa, besonders deutlich macht.
Das Buch beschreibt die von 1944-1970 erfolgte Regionalisierung Italiens als historisches Ergebnis einer über mehr als 150 Jahre lang geführten gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die geeignete Staatsstruktur eines in beispielloser Weise von politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Unterschieden geprägten Landes. Erstmals wird dabei die weithin unbekannte föderale Tradition Italiens und seine autonomistische Kultur in vollem Umfang aufgezeigt.

Als Konzept zur Förderung des Integrationsprozesses und zur Modernisierung des öffentlichen Gemeinwesens hat die Debatte vom "Europa der Regionen" unverändert Konjunktur. Regionalisierung ist jedoch kein abstraktes Konzept mit einheitlicher Zielsetzung, das sich unterschiedslos verwirklichen ließe. Es ist vielmehr immer an spezifische nationale Bedingungen sowie Macht- und Interessenkonstellationen gebunden, wie die Analyse des italienischen Modells des sogenannten "dritten Weges", Archetypus der Regionalisierung in Europa, besonders deutlich macht.
Das Buch beschreibt die von 1944-1970 erfolgte Regionalisierung Italiens als historisches Ergebnis einer über mehr als 150 Jahre lang geführten gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die geeignete Staatsstruktur eines in beispielloser Weise von politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Unterschieden geprägten Landes. Erstmals wird dabei die weithin unbekannte föderale Tradition Italiens und seine autonomistische Kultur in vollem Umfang aufgezeigt.

Als Konzept zur Förderung des Integrationsprozesses und zur Modernisierung des öffentlichen Gemeinwesens hat die Debatte vom "Europa der Regionen" unverändert Konjunktur. Regionalisierung ist jedoch kein abstraktes Konzept mit einheitlicher Zielsetzung, das sich unterschiedslos verwirklichen ließe. Es ist vielmehr immer an spezifische nationale Bedingungen sowie Macht- und Interessenkonstellationen gebunden, wie die Analyse des italienischen Modells des sogenannten "dritten Weges", Archetypus der Regionalisierung in Europa, besonders deutlich macht.
Das Buch beschreibt die von 1944-1970 erfolgte Regionalisierung Italiens als historisches Ergebnis einer über mehr als 150 Jahre lang geführten gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die geeignete Staatsstruktur eines in beispielloser Weise von politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Unterschieden geprägten Landes. Erstmals wird dabei die weithin unbekannte föderale Tradition Italiens und seine autonomistische Kultur in vollem Umfang aufgezeigt.


Autor*in

Alexander Grasse

Themen in »Italiens langer Weg in den Regionalstaat«

Erster Weltkrieg Faschismus Föderalismus Kultur Struktur Verwaltung Wiener Kongress

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Details

ISBN: 9783810026187
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinung: 31.01.2000

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