Die Spuren der Griechen, die einst Kalabrien besiedelten, findet man bis heute. Reste großer Tempelanlagen zeugen vom einstigen Reichtum der Region. Später erlebte das Land eine ganze Reihe fremder Herren, die alle Zeugnisse ihrer Kultur dort hinterließen. Kalabrien besticht durch eine wilde Schönheit. Trotz seiner langen Küste ist es ein Land der Berge. In dieser unzugänglich scheinenden Bergwelt trieben früher die Briganten ihr Unwesen.
Die kleine, abgelegene Provinz Basilikata ist auch für viele Italiener eine "terra incognita". Weite hügelige Landschaften, gewaltige Felsmassive und kleine Dörfer, die an steilen Bergwänden hängen, bestimmen ihr Gesicht. Viele Eroberer prägten in ihrer langen Geschichte die Region. Griechen, Langobarden, Normannen und Staufer errichteten hier Tempel, Klöster, Burgen und Paläste. Ihre Überreste sind stumme Zeugen einer regen Vergangenheit.
Die drei Filme stellen diese beiden weniger bekannten Regionen Italiens in Geschichte und Gegenwart vor.
Katja Aschke