Das „Dithmarschen-Lexikon“ möchte mit etwa 180 Artikeln Interessierten helfen, sich schnell zu informieren. Zentrale Ereignisse wie „Schlacht bei Hemmingstedt”, „Letzte Fehde“ oder „Blutnacht von Wöhrden“ werden beschrieben.
Neben ereignisgeschichtlichen Sachverhalten und politisch-sozialen Einrichtungen werden auch andere wichtige, für den historischen und kulturellen Charakter der Region Dithmarschen mitprägende Begriffe erklärt: Porträts dithmarscher Städte und Gemeinden sowie Biographien von herausragenden Geistesgrößen wie Friedrich Hebbel und Klaus Groth sind in lexikalischen Artikeln zusammengefasst. Darstellungen des „Erdöl-Landes“ Dithmarschen, des Nord-Ostsee-Kanals und der Besonderheiten heimischer Landwirtschaft, Sprache und Sportkultur kann man hier finden. Wer Informationen zum Meldorfer Dom, zum Eidersperrwerk oder zur Neulandhalle sucht, wird hier fündig werden.
Es wird auch geklärt, was der Unterschied zwischen Marsch und Geest ist, wieso die Insel Trischen nur sehr dünn besiedelt ist, warum die Benennung „Monarch “ in Dithmarschen einen abwertenden Beigeschmack haben kann, was die „Dithmarsische Krankheit“ war und die A 23 ist.
Dieses Buch nutzt nicht nur denjenigen, die zu einer bestimmten Frage eine Auskunft suchen. Es soll auch zum Blättern einladen und dazu verführen, sich ein wenig in der facettenreichen Historie Dithmarschens fest zu lesen.
Thies Völker
Dithmarschen Geschichte Kultur Lexikon Schleswig-Holstein