»Emojis« oder »Emoticons« nehmen in der Kommunikation vieler Menschen einen immer größeren Raum ein. Erleichtern sie die Verständigung oder schaffen sie neue Hürden? Joachim Bessing wagt eine erste umfassende Bestandsaufnahme.
Joachim Bessing geht der Bedeutung und dem Gebrauch von Emojis nach und zeigt, wie sich durch sie innerhalb weniger Jahre wesentliche Teile der Kommunikation verändert haben. Nachdem ab den 1980er Jahren Smileys wie ;-) die E-Mail-Kommunikation vor Missverständnissen bewahren und animierend wirken sollten, wurden daraus Emojis wie 😉 oder 😜 entwickelt: Bildzeichen, mit denen sich verschiedene Gefühlszustände ausdrücken lassen. Mittlerweile aber haben sie sich weit darüber hinaus als erste universale Bildsprache etabliert. Die Zahl und Bandbreite der Bildsymbole wächst stetig, und da sie mittlerweile auch viele zentrale Themen und Gegenstände des alltäglichen Lebens abbilden, übernehmen sie in der Kommunikation in den Sozialen Medien zahlreiche Funktionen. Werden sie gar zur neuen ›Volkssprache‹? Sind sie eine Hilfe für literaturferne Menschen – oder schaffen sie neue Formen von Ausgrenzung?
Joachim Bessing
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