Ein Erbe gilt es anzutreten. Dafür reisen
die »Hundsköpfe« aus Paris jedenfalls
an, aufs Jagdgut von Monsieur Louis,
der unerwartet verstarb. Dort erwarten
sie die Gutsknechte Aimé und Martial,
schlechtes Wetter und einige Unvorhersehbarkeiten.
Monsieur Louis ruht unter einem Baum, eine Gewehrkugel im Hals. Ein
Selbstmord auf dem Land. In seinem Testament vererbt er den Hof, seinen
von Wildschweinen bevölkerten Wald, die Schweinezucht und sogar Aimé, den
Hausknecht, an fünf seiner Jagdgäste. Die designierten Erben reisen an: ein
Inspektor im Ruhestand, ein habgieriges Ehepaar, ein ehemaliger Offizier und
ein schwuler Bordellbesitzer mit Hund. Ohne einen Gedanken an den Verstorbenen
erwarten sie misstrauisch und ungeduldig den Notar. Der jedoch nicht
kommen wird. Und erst allmählich wird klar, dass die gleichfalls unlängst verstorbene
Lucette eigentlich der Anlass dieser Zusammenkunft ist.
Émilie de Turckheim erzählt aus der Perspektive des leicht verlangsamten
Aimé eine originelle Geschichte von Rache und Vergeltung. Mit der grausamen
Ironie und Virtuosität einer Agatha Christie streut sie Zweifel und Indizien und
verrät doch nichts.
Émilie de Turckheim
Frankreich Verwandtschaft Erbe
»Mit eiskalter Ironie, pechschwarzem Humor, spannend bis zuletzt, wird die menschliche
Natur in ihrer ganzen Verdorbenheit an den Pranger gestellt, unschuldig sind
am Ende nur die Tiere.« Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung
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»Eine finstere Frühjahrs-
geschichte, ein ungewöhnlich
literarisches Buch.«
Sebastian Hammelehle, Spiegel online
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