Ein literarischer Streifzug durch das Leben von Georg Danzer mit autobiografischen Texten, Kurzgeschichten und persönlichen Einblicken.
Am 7. Oktober 2026 wäre Georg Danzer 80 Jahre alt geworden. Der österreichische Liedermacher und Poet war weit mehr als ein Musiker – er war ein genauer Beobachter, ein Geschichtenerzähler, ein Träumer. Neben seinem musikalischen Werk hinterließ er zahlreiche Kurzgeschichten und autobiografische Texte.
Der Herausgeber und langjährige Danzer-Manager Franz Christian Schwarz hat eine Auswahl dieser Prosatexte versammelt und mit Liedtexten ergänzt. So entsteht ein facettenreiches, berührendes Porträt eines Künstlers, dessen Stimme bis heute nachwirkt.
»Zuerst wollte ich poetisch sein. Dann schrieb ich tage-, nächtelang. Immer wollte ich irgend etwas Besonderes sein, irgendwer Bestimmter. Ich selbst, das war eine Gestalt, völlig ungreifbar und unbegreiflich, hinter einer regennassen Scheibe versteckt, diffus, ohne Konturen. Ich spielte mich selbst. Und ich glaube, ich tue es noch. Dann kam ich irgendwann dahinter, wie man Lieder schreibt, die bei der breiten Masse ankommen.« Georg Danzer
ORF-Schwerpunkt, Sonderdoku im »Kulturmontag«, Herbst 2026
Georg Danzer
Georg Danzer, geboren 1946, ist einer der bekanntesten Musiker der zeitgenössischen Popularmusik. 1975 wurde er mit dem Lied »Jö schau« über einen »Nackerten im Hawelka« berühmt. Er veröffentlichte eine Reihe von Soloalben, ab 1997 stand er zusammen mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich in der Band »Austria 3« auf der Bühne. 2007 starb Georg Danzer im Alter von 61 Jahren an Krebs.
Georg Danzer Liedermacher Kurzgeschichten autobiografisch Liedtexte Künstler Musiker Popularmusik Jö schau Typoskript Lieder Austro-Pop