«Schreiben in Beziehung» – so liesse sich Ingeborg Bachmanns Werk überschreiben. Denn ihre grossen Liebesbeziehungen zu Paul Celan und Max Frisch sind auch literarische Verbindungen, in denen sich eigene Texte und diejenigen Celans und Frischs in einem beständigen Dialog entfalteten. Der Band stützt sich materialnah auf Ergebnisse der neueren Editions- und Forschungsarbeiten zu Bachmann. So erweisen sich die bislang vorwiegend in biographischer Perspektive betrachteten Partnerschaften und Liebesbeziehungen Bachmanns nun als Konstellationen von hoher zeitgeschichtlicher Relevanz und ästhetischer Innovationskraft. Wenn in den 1950er und 1960er Jahren Traditionen und Formzwänge erstmals aufgesprengt wurden, so haben die Beziehungen und Netzwerke Bachmanns, haben ihre aus intensiven Lebens- und Liebesverhältnissen entstandenen Gedichte und Erzählungen, aber auch die Lyrik Celans und die Romanprosa Frischs entscheidenden Anteil daran.Eine Erkundungsreise in die aufregenden Verschränkungen von Leben und Literatur.
Alexander Honold
Schreiben aus Leidenschaft Literarische Beziehungen Frauen in der Literatur Leben und Schreiben im 20. Jahrhundert Begegnungen in der Literatur Kunst der Sprache und Gefühle Deutschsprachige Literatur der Moderne Beziehungen als Inspiration Liebe und Literatur Lyrik und Prosa im Dialog
«Immer wieder gibt es Einsichten, die durchaus über weithin wie weidlich Bekanntes hinausgehen.»Der Standard / Alexander Kluy
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«Immer wieder gibt es Einsichten, die durchaus über weithin wie weidlich Bekanntes hinausgehen.»Der Standard / Alexander Kluy
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