Nach-Bild
Aus der Einleitung von Peter Pakesch
Die Bilder vervielfältigen sich zunehmend, die Malerei radikalisierte sich. Zwischen Wahrnehmung und Idee und zwischen Materie und Gedanken spannte sich ein Feld, das alle Möglichkeiten des Visuellen zur Disposition stellte und die Kunst neu zu definieren versuchte. Angesichts der vorher zusehenden Flut der Bilder besann sich die Malerei auf das Wort - jenem Zeichen, mit dem unsere Kultur meinte ihren Anfang genommen zu haben. Verschiedene Bilderverbote wurden erwogen und verworfen. Die Auseinandersetzung um die Bilder wurde noch weiter geöffnet und die Malerei entgrenzt. Hier stehen wir nun, konfrontiert mut einer nie dagewesenen Vielzahl von Bildern und Bildträgern.