Eine Welle sozialer Unrast erschütterte am Ende des Ersten Weltkrieges wie andere europäische Länder auch die Schweiz. Nach ihrem Höhepunkt im Generalstreik vom November 1918 begann die schwierige Suche nach sozialer Stabilität. Dieses Buch zeigt, wie sich in harten Auseinandersetzungen ein neues Gleichgewicht zwischen Arbeiterschaft, Unternehmen und Staat einpendelte und welche Bedeutung erstere dabei erlangen konnte. Im Vordergrund stehen Streiks und zähe Verhandlungen um die 48-Stunden-Woche und um die Löhne, wobei die Beteiligten Kräfteverhältnis und Konzessionsbereitschaft abtasteten.
Bernard Degen
Generalstreik Schweiz Weltkrieg