Ziel des Autors ist es, die Möglichkeiten der Stimme am Lied zu entfalten, ohne dass das Lied zur stereotyp angewandten und wiederholten Stimmbildungsübung wird. Wesentlich ist dabei, dass der Lernstoff so in die Singtätigkeit bzw. Spielhandlung "verpackt" wird, dass Freude und lustbetontes Singen bei den Kindern erhalten bleibt.
Paul Nitsches „Pflege der Kinder- und Jugendstimme“ – 1952/1954 in zwei Bänden erschienen – ist Kinderchorleitern und Gesangspädagogen seit langem ein Begriff. Jetzt liegt dieses Standardwerk als überarbeitete Neuauflage in neuer Ausstattung vor und besteht aus den Kapiteln „Theoretischer Teil“ und „Stimmbildung am Lied“. Während im ersten Teil Themen wie „Eigengesetzlichkeit der Kinderstimme“, „Mutation“, „Atmung“, „Tonerzeugung“, „Resonanzräume“ und „Brummer“ behandelt werden, bietet der zweite Teil eine Fülle von Übungen für die praktische Arbeit mit Kindern vom Grundschulalter bis zur Mutation. „Übungen am Lied“, „Liedvokalisen“ und „Übungssilben in Ruf, Lied und Spiel“ sind nur Beispiele aus dem vielfältigen Materialangebot für die Stimmbildungsarbeit.
Ziel des Autors ist es, die Möglichkeiten der Stimme am Lied zu entfalten, ohne dass das Lied zur stereotyp angewandten und wiederholten Stimmbildungsübung wird. Wesentlich ist dabei, dass der Lernstoff so in die Singtätigkeit bzw. Spielhandlung „verpackt“ wird, dass Freude und lustbetontes Singen bei den Kindern erhalten bleibt.
Paul Nitsche