Was dachten Christen beim Betrachten von Bildern im Grabbereich, warum suchten sie welche Bilder für ihre Gräber aus und welche Bilder waren ihnen besonders wichtig? Das Buch fragt nach den häufigsten Bildthemen des 3. und 4. Jahrhunderts, nach einem Zusammenhang zwischen ihnen und theologischen Kommentaren sowie nach dem sozialen Hintergrund der christlichen Auftraggeber.
Bilder an und in christlichen Gräbern waren häufig nur für einen bestimmten Personenkreis sichtbar:
Ausgemalte Grabkammern verschloss eine Tür und marmorne Särge wurden oft in der Erde untergebracht, um sie vor Plünderung zu schützen. Die Frage, welche Bildthemen Christen bevorzugten und welche Vorstellungen sie damit verbanden, wird in diesem Band erstmals systematisch gestellt.
Warum erscheint Petrus so häufig auf Sarkophagen und warum wird er so selten in den Katakomben dargestellt? Welche Bedeutung haben Mahldarstellungen? Wie drückt sich die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und die Auferstehung von den Toten in den Bildern aus? Anhand zahlreicher Abbildungen und schriftlicher Quellen werden wichtige neue Forschungsergebnisse über das Werden der frühchristlichen Kunst und über die unterschiedliche soziale Struktur ihrer Auftraggeber vorgestellt.
Standardwerk zur frühchristlichen Kunst
frühchristliche Kunst frühes Christentum Enstehung von Bildern