Der Kaukasus als Brücke der Kulturen steht im Mittelpunkt des Innovationstransfers zwischen Mesopotamien und Europa im 4. und frühen 3. Jahrtausend v. Chr. Die Beiträge der internationalen Konferenz bilden die Zeitspanne vom Chalkolithikum bis in die Bronzezeit ab und behandeln den geografischen Raum von der Levante bis in die pontische Steppe.
Der Kaukasus kann im 4. und frühen 3. Jahrtausend v. Chr. als wichtigster Hotspot der ersten Globalisierung gelten. Gerade am Beginn der Bronzezeit im 4. Jahrtausend v. Chr. kommt es hier zwischen Ost und West zu einem Transfer von Wissen und technischen Neuerungen. Dieses Jahrtausend war geprägt von einer ungewöhnlich großen Anzahl von Innovationen mit einem weitreichenden, prägenden Charakter für die Lebenswirklichkeiten der damaligen Gesellschaften. Wer wir heute sind, geht in wichtigen Teilen in dieser Zeit zurück. Der Kaukasus gilt in dieser bedeutenden kulturgeschichtlichen Entwicklungsphase seit je her als Brücke zwischen den Kulturen.
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur frühbronzezeitlichen Besiedlungsgeschichte des Kaukasus
Wichtige Grundlage für zukünftige internationale Forschungen im Kaukasusraum
Liane Giemsch
Caucasus Conference Archäologisches Museum Frankfurt am Main Bronzezeit Fortsetzungsreihe Kulturtransfer wie wir wurden was wir sind