Am 23. Juni 2013 wurde der Bergpark Wilhelmshöhe in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Den „einzigartigen universellen
Wert“ bildet die Inszenierung der Urgewalt des Wassers als Repräsentation absolutistischer Herrschaft.
Die Wasserkünste entstanden in einem Zeitraum von fast 100 Jahren: Während Landgraf Carl seine monumentale Anlage mit dem Oktogon
und den Kaskaden im Stil des Barock formte, stellte Landgraf Wilhelm IX. die Wassermassen in gewaltigen und beeindruckenden Landschaftsbildern im Sinne des Landschaftsparks zur Schau. Dabei ist die Gestaltung der einzelnen Wasserbilder, wie z. B. das Herabströmen des Wassers vom Oktogon über die Großen Kaskaden zum Neptunbassin, oder das Herabstürzen des Wassers als weltweit höchster Wassersturz in einem künstlerisch gestalteten Park, ebenso vielfältig wie beeindruckend.
Diese Broschüre zeigt die Entwicklung der Wilhelmshöher Wasserkünste auf und erläutert auch die zum Betrieb erforderlichen technischen Einzelheiten.
Siegfried Hoß
Parks und Gärten Bergpark Wilhelmshöhe Welterbe Museumslandschaft Park Neptunbassin Landschaftspark Wassersturz Wasserbilder Kassel Oktogon Kaskaden Gärten Wasser Barock