Belastende Verhaltensmuster über Bord werfen!
In den letzten Jahren hat sich die Schematherapie als eine der vielversprechendsten und spannendsten modernen Therapieformen etabliert. Sie verbindet auf der Basis einer neurobiologischen Sichtweise psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ansätze.
Während des Heranwachsens entwickeln sich Muster im zwischenmenschlichen Bereich, die das Verhalten lebenslang beeinflussen können. Persönlichkeitsstörungen werden bei der Schematherapie demnach als Folge kindlicher Beziehungserfahrungen (z. B. Vernachlässigung oder Beschämung) aufgefasst, die sich in die neuronale Struktur des Menschen „eingebrannt“ haben. Für eine erfolgreiche Bewältigung müssen diese negativen Schemata aufgedeckt und konsequent modifiziert werden.
Der Autor vermittelt anschaulich die wichtigsten Grundlagen des Schemamodells von Jeffrey Young, ergänzt um neurobiologische und bindungstheoretische Aspekte, und zeigt spezifische Techniken wie Imaginationsübungen und Dialogarbeit mit Stühlen praxisbezogen auf.
* Umfassend: Verständliche Darstellung der theoretischen Grundlagen und Bezüge zu populären
* Praxisnah: Detaillierte Schilderung zentraler schematherapeutischer Techniken
* Besonders berücksichtigt: Umgang mit schwierigen Therapiesituationen
* Ausblick: Neue Entwicklungen und Anwendungsgebiete
Dr. med. Eckhard Roediger
Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und Psychotherapeutische Medizin, Leiter des Frankfurter Instituts für Schematherapie (IST-F), in freier Praxis sowie als Dozent und Supervisor für Verhaltens- und Schematherapie tätig
Belastende Verhaltensmuster über Bord werfen!
Die Schematherapie verbindet auf der Basis einer neurobiologischen Sichtweise psychodynamische und verhaltenstherapeutische Ansätze. Sie geht davon aus, dass sich während des Heranwachsens bestimmte Erfahrungen und Muster im zwischenmenschlichen Bereich – insbesondere in der Beziehung zu den Eltern – entwickeln, die das Verhalten lebenslang beeinflussen.
Persönlichkeitsstörungen werden demnach als Folge kindlicher Beziehungserfahrungen (z.B. Vernachlässigung, Ablehnung, Beschämung) aufgefasst, die sich in die neuronale Struktur des Menschen „eingebrannt“ haben. Für eine erfolgreiche Behandlung müssen diese negativen Schemata aufgedeckt und konsequent modifiziert werden. Dabei ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeut und Patient, die begrenzte elterliche Fürsorge mit fordernder, empathischer Konfrontation flexibel ausbalanciert, notwendig.
Der Autor vermittelt anschaulich die wichtigsten Grundlagen des Schemamodells von J.E. Young, ergänzt um neurobiologische und bindungstheoretische Aspekte, und zeigt Techniken wie Imaginationsübungen, Dialogarbeit mit Stühlen und Selbstregulationsstrategien für den Alltag praxisbezogen auf. Darüber hinaus werden neue Anwendungsgebiete dieser jungen Therapieform, z.B. Abhängigkeitserkrankungen, Paarbehandlungen und Forensik, vorgestellt.
Umfassend: Verständliche Darstellung der theoretischen Grundlagen und Bezüge zu populären nahestehenden Therapiekonzepten
Praxisnah: Detaillierte Schilderung zentraler schematherapeutischer Techniken
Besonders berücksichtigt: Umgang mit schwierigen Therapiesituationen
Ausblick: Neue Entwicklungen und Anwendungsgebiete
Eckhard Roediger
Psychodynamische Psychotherapie Persönlichkeitsstörung Kognitive Verhaltenstherapie Therapeut-Patient-Beziehung