Worum geht es?
2015 erfährt die australische Schriftstellerin Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen hat sie dieses Buch verfasst, das kurz vor ihrem Tod im Juli 2016 erschien. Auf bemerkenswerte Weise reflektiert sie über den Sinn der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Erfahrung, was das Sterben sie gelehrt hat. Der universellen Frage über ein Leben nach dem Tod begegnet sie als nichtreligiöser Mensch in einer sie selbst überraschenden spirituellen Form. Sie erfasst die transformative Kraft des Prozesses, in dem sie sich befindet, und es gelingt ihr, sich diesem kreativ und ehrlich zu stellen.
Was ist besonders?
Cory Taylor hat uns allen mit diesem Buch etwas Wertvolles geschenkt. Klug, schlicht und zutiefst weise sind ihre Gedanken über das Sterben, die zugleich eine Hymne an das Leben sind.
Wer liest?
Alle, die sich mit der letzten Phase des Lebens auseinandersetzen möchten, um dem Leben selbst Tiefe und Sinn zu geben.
literarisch – lebensbejahend – klug
Cory Taylors Gedanken beeindrucken und überzeugen Leser rund um den Globus
Cory Taylor
Cory Taylor (1955 – 2016) gehört zu den renommiertesten Schriftstellern Australiens.
Sie war Drehbuchautorin und hat zudem zwei Romane veröffentlicht, die beide ausgezeichnet wurden. Ihr erster Roman "Me and Mr. Booker" erhielt den Commonwealth Writers Prize (Pacific Region) und ihr zweiter Roman "My Beautiful Enemy" war nominiert für den Miles Franklin Literary Award. 5. Juli 2016 kurz nach Erscheinen ihres Memoirs "Sterben".
Borasio Über das Sterben Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben Irvin D. Yalom Yalom Tod Hospiz Buddhismus Achtsamkeit Zen Bronnie Ware 5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen Todesangst fuß
Eine beherrschte Darlegung, Worte wie Reißnägel, mit denen sie die flüchtige Existenz für Augenblick zu fixieren sucht.
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Taylor ist präzise in ihren Schilderungen und kommt ohne Selbstgerechtigkeit aus, das macht ihr Buch besonders.
Claudia Voigt ()
Zu sterben ist bei Cory Taylor keine durchgehend finstere Angelegenheit; wie sie davon erzählt, erscheint es einem eher als Kondensat des Lebens.
Claudia Voigt ()
Die Schriftstellerin erzählt davon im Ton atemberaubender Selbstverständlichkeit, sie verknüpft ihr Sterben mit ihrem Leben und führt dem Leser vor Augen, wie groß der Sicherheitsabstand zwischen diesen beiden Welten normalerweise ist.
Claudia Voigt ()
Cory Taylor erhebt an keiner Stelle des Buches einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sie kippt auch nie ins Esoterische, sie erzählt einfach von sich.
Claudia Voigt ()
Ein berührendes, eindrückliches und hilfreiches Buch.
Hans Durrer ()
Das Buch beginnt stark mit klaren, tiefen Gedanken, dann aber wird es zu einer persönlichen Aufarbeitung von Familiengeschichte. Doch es hat seine Berechtigung. Sterben macht einsam. Das Buch war für Cory Taylor ein Begleiter.
Maja Fiedler ()