Annette von Droste-Hülshoffs Texte verhandeln Sinneswahrnehmungen im Rahmen einer Axiomatik von Medialität, Psyche und Poetologie: Diese wiederum wird anhand von Projektions- und Übertragungsanordnungen in Szene gesetzt. Die Studie richtet einen medienhistorisch wie kulturwissenschaftlich akzentuierten Blick auf einschlägige Kontexte und Filiationen ausgewählter Texte des Drosteʼschen Œuvres, um deren poetologisches und medienreflexives Potenzial zu fassen.
Vanessa Höving
VANESSA HÖVING, geb. 1988. Studium der Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Köln, Helsinki und St. Louis (USA), Promotion 2017 mit vorliegender Arbeit. Derzeit Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft der FernUniversität in Hagen. Arbeitsschwerpunkte u.a. Biedermeier, Literatur des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart, Literatur und Medien, Gender, Film.
Droste-Hülshoff Medialität Sinneswahrnehmungen