Isolde Grabenmeier Grabenmeier Schreiben als Beruf

Schreiben als Beruf

von Isolde Grabenmeier

Zur Poetik Franz Kafkas auf dem Hintergrund der Herrschaftstheorie und Methodenreflexion Max Webers

EUR 52,00

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Beschreibung

Bürokratie, Recht und Herrschaft sind zentrale Motive im Werk Franz Kafkas und in der Soziologie Max Webers. Die vorliegende Untersuchung geht dieser Gemeinsamkeit nach. Erörtert werden Parallelen zwischen Webers Herrschaftssoziologie und Kafkas Romanen Der Process und Das Schloß sowie der Erzählung In der Strafkolonie. Max Webers Studie Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus wird im Hinblick auf ihre Relevanz für Formen des autobiographischen Erzählens (im Roman, im Tagebuch) untersucht. Auf dem Hintergrund dieser und weiterer Texte Max Webers ordnet die Verfasserin Kafkas erzählerisches Werk in den Kontext einer Kritik der Gewalt ein, deren Geschichte von der Moderne über die Epoche der Aufklärung bis ins beginnende 15. Jahrhundert zurückreicht. In Kafkas Roman Das Schloß wird eine bewußtseinsphänomenologische Schicht der Fabel offen gelegt, die Analogien zu Webers Konzept des ›deutenden Verstehens‹ als Grundlage der Welterfahrung zeigt.

Autor*in

Isolde Grabenmeier
Isolde Grabenmeier, geb. 1964, Dr. phil. Studium der Älteren und Neueren Germanistik, Slawistik und Osteuropäischen Geschichte in Bonn. Lehrbeauftragte für Neuere deutsche Literatur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, freiberufliche Lektorin.

Themen in »Schreiben als Beruf«

Das Schloß Der Process In der Strafkolonie

Stimmen zu »Schreiben als Beruf«

Details

ISBN: 9783793094630
Verlag: Rombach Druck- und Verlagshaus
Erscheinung: 11.2007

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