Eine Liebesgeschichte
»Ich war nur eine Woche nicht bei uns zu Hause, trotzdem hatte ich das Gefühl, es sei sehr viel länger gewesen. Die Zeit dehnt und zieht sich zusammen, wie es einem gerade nicht passt.«
Prag nach Ende des Zweiten Weltkriegs – Siegesfreude und Aufbruch. Als Auschwitz-Überlebender kehrt der siebzehnjährige Petr in seine Heimatstadt Prag zurück. Doch scheint die Gesellschaft zwischen Zukunftsoptimismus und verordneter Vergangenheitsverdrängung keinen Platz für ihn und jüdische Schicksale zu haben. Gegen äußere Widerstände und
das eigene Trauma beginnt Petr den Weg zurück ins Leben. Er begegnet dabei Ilse, einer jungen Prager Jüdin, und verliebt sich. Die tschechoslowakischen Behörden stufen Ilse jedoch als Deutsche ein – sie wird ausgewiesen. Für Petr beginnt daraufhin eine Odyssee durch das Nachkriegseuropa nach Palästina, wo Ilse auf ihn wartet.
80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 2025
Gründlich recherchiert
Die Zeit direkt nach dem Krieg aus Sicht eines Heimkehrenden
Eli Beneš
Eli Beneš wurde 1976 in Prag geboren. Nach dem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Literatur hat er 14 Jahre als Moderator bei Radio 1 in Prag gearbeitet, ein Label für elektronische
Musik gegründet und selbst Musik für das tschechische Fernsehen komponiert.
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»Beeindruckendes Debüt, glänzend übersetzt.«
Jörg Plath, FAZ
»Es ist ein Werk, das das Leben feiert (...) Ein überwältigendes Werk.«
Hauke Harder, Leseschatz
»Eines der besten tschechischen Bücher des Jahres. Überwältigend beeindruckend.«
Deník N daily
»Der Autor ist in Deutschland noch ein Unbekannter. Doch das dürfte sich schlagartig ändern.«
Dietmar Klostermann, Saarbrücker Zeitung
»Dem bewegenden, empfehlenswerten Bildungsroman im besonderen Layout (schwarzer Schnitt, metallisch-schwarzer Umschlag) ist besondere Beachtung zu wünschen.«
ekz Bibliotheksservice
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