Vom weiblichen Kunsthandwerk zur feministischen Avantgarde
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Beschreibung
Selbstbewusste Kunst von Frauen: Weben-Quilten-Soft Sculpture
Früher „typisch weibliche“ Techniken – heute innovative Avantgardekunst
In der Geschichte der westlichen Kunst wurden die dekorativen und angewandten Künste wie Textilien und Keramik von den "hohen Künsten" der Malerei und Bildhauerei unterschieden und als eher für Frauen geeignet angesehen. Mutige Künstlerinnen begannen, diese Methoden und Materialien neu zu definieren. Kunst von Frauen erzählt die Geschichte dieses radikalen Wandels und stellt moderne und zeitgenössische Künstlerinnen vor, die es gewagt haben, dieser Hierarchie zu trotzen und die durch Experimentieren und Erfinden ihr Medium verändert haben. In den Werken von 33 Künstlerinnen, darunter Yayoi Kusama, Meret Oppenheim, Anni Albers oder Otobong Nkanga, werden eindrucksvoll die visionären und bahnbrechenden Herangehensweisen dieser Künstlerinnen sichtbar. Biografische Texte, die die Besonderheiten der Techniken erläutern, und zahlreiche Abbildungen eröffnen in diesem Band spannende und aufschlussreiche Blicke auf die zeitgenössische Kunst von Frauen – nicht nur für Frauen. »Am Anfang war ich stolz, wenn jemand sagte: ›Deine Arbeit sieht aus wie von einem Mann‹. Später wurde mir klar, dass das dumm war.« – Annette Messager, in The New York Times, 2007 Früher „typisch weibliche“ Techniken - heute innovative Avantgardekunst 33 Künstlerinnen, die mit traditionellen Techniken provokanteste zeitgenössische Kunst schaffen - eine einzigartige Zusammenstellung
Autor*in
Ferren Gipson
Ferren Gipson ist Kunsthistorikerin, Autorin und Moderatorin. Sie ist Gastgeberin und Produzentin des Art Matters Podcasts, Doktorandin an der SOAS, University of London und Autorin von The Ultimate Art Museum.
»Das Buch versteht sich als eine Hommage an Künstlerinnen, die mit Techniken, die lange als typisch weiblich galten, Avantgarde-Kunst schaffen.« ()
»... vereint durchweg imponierende Künstlerinnen, die ihr Sujets ebenso ernst nehmen wie ihr Publikum und darauf achten, das Material, Inhalt und Darstellungsweise im Gleichtgewicht sind.« ()