Das Verständnis ausländischer Modelle des Arbeitsrechts ist dadurch erschwert, daß sich aus den dieses Rechtsgebiet regelnden Normen nur bedingt Rückschlüsse auf die soziale Realität der Arbeitsbeziehungen ziehen lassen. Dies gilt um so mehr in Zeiten, die von politischen Umwälzungen gekennzeichnet sind, wie die spanische Transición nach 1975.
Die Studie zeigt die Gegensätze zwischen normativer und sozialer Realität während des spanischen Demokratisierungsprozesses auf dem Gebiet des Arbeitsrechts auf, wobei sie die Arbeitsverfassung als Leitbegriff verwendet. Dabei vermittelt sie zugleich einen Einblick in die Grundstrukturen der gegenwärtigen spanischen Arbeitsbeziehungen, so wie sie sich nach dem Ende des sogenannten Nationalsyndikalismus herausgebildet haben.
Die Forschungsarbeit richtet sich damit an alle, die sich in Wissenschaft oder Praxis mit dem spanischen Arbeitsrecht auseinandersetzen.
Christopher Kasten
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