1936 entstand der Reichsjägerhof Rominten, wo Hermann Göring zahlreiche ausländische
Gäste zu informellen politischen Besprechungen empfing. Im Zweiten Weltkrieg diente das
Anwesen Göring als 'Gefechtsstand' für die 'Luftschlacht um England' und als Quartier während des Russlandfeldzugs. Doch am liebsten widmete sich der jagdversessene Göring mitten im Krieg dem Waidwerk. Rominten war ihm ein Refugium, in dem er die Welt immer mehr ausblendete, bis die Wirklichkeit ihn einholte und er den Reichsjägerhof 1944 vor der anrückenden Roten Armee zerstören ließ.
Uwe Neumärker
Göring, Reichsjägermeister, Rominten,