Editorial
Lorenz Engell / Bernhard Siegert
Aufsätze
Philippe Descola: Von Ganzheiten zu Kollektiven. Wege zu einer Ontologie sozialer Formen
Petra Löffler: Im Raum sein: Streuen – Erstrecken – Zerstreuen. Zu einer Medienökologie des Relationsraums
Daniel Gethmann: Anwesend/Abwesend. Formen der Präsenz in der Mikrophonie
Debatte: Anthropozän
Christian Schwägerl / Reinhold Leinfelder: Die menschgemachte Erde vs.Niels Werber: Anthropozän. Eine Megamakroepoche und die Selbstbeschreibung der Gesellschaft
Archiv
Georges Méliès: Das Théâtre Robert-Houdin (1845-1925)
Katharina Rein: Kommentar
Schwerpunkt: Synchronisation
Andreas Ziemann: Phänomene, Probleme und Aktanten der Gleichzeitigkeit. Eine sozial- und medientheoretische Skizze
Bernhard Siegert: Längengradbestimmung und Simultanität in Philosophie, Physik und Imperien
Anna Echterhölter: Jahresrechnung und Organisation. Von der Verfassungsphantastik. Zur technischen Chronologie bei Karl Dietrich Hüllmann
Jan Philip Müller: Synch Sound / Sink Sound. Audiovision und Synchronisation in Michael Snows 'Rameau’s Nephew by Diderot (Thanx to Dennis Young) by Wilma Schoen'
Elena Esposito: Impossible Synchronization. Temporal Coordination in the Risk Society
Lorenz Engell
Lorenz Engell ist Professor für Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar und zusammen mit Bernhard Siegert Direktor des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM), Arbeitsschwerpunkte: Arbeiten zur Philosophie des Films, des Fernsehens und zur Serialität, zu medialer Ontologie, Anthropologie, Handlungstheorie und Historiographie sowie zur Theorie kinematographischer Objekte und Motive. Ausgewählte Veröffentlichungen: zus. m. Frank Hartmann und Christiane Voss (Hg.): Körper des Denkens. Neue Positionen der Medienphilosophie (Paderborn 2013); zus. m. Oliver Fahle, Vinzenz Hediger und Christiane Voss: Essays zur Filmphilosophie (Paderborn 2015); zus. m. Christiane Voss (Hg.): Mediale Anthropologie (Paderborn 2016).