»Wahrheit und Methode bei Descartes« geht aus von der These eines zweifachen Neuanfangs der Philosophie durch Descartes. Wirkungsgeschichtlich dominierend war und ist der metaphysisch-erstphilosophische Ansatz des späten Descartes und seiner »Meditationes«. Hier dagegen wird, im Ausgang von der unvollendeten Frühschrift, den »Regulae«, eine Analyse und Interpretation von Descartes’ erstem, ›methodologisch‹ zu nennendem Neuanfang der Philosophie vorgelegt. Unter Berücksichtigung auch der praktischen Philosophie Descartes’ erscheint der Philosoph in einem anderen Licht als dem eines verkürzten Rationalismus.
Michael Gerten
PD Dr. Michael Gerten - Lehrkraft für besondere Aufgaben in den Fachbereichen BWL, Philosophie und am Lehrstuhl für Politische Theorie an der Universität Bamberg.
Descartes, René Metaphysik Methode Erkenntnistheorie
»Die Arbeit [...] stellt jedenfalls Herders Ästhetik, seine Poetik und seine Interpretationslehre in einen systemtheoretischen Zusammenhang, dessen Diskussion die Herder-Forschung nun nicht mehr umgehen kann.«
Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, 41 (2000)
()
»Die Arbeit von Gerten ist dicht und intensiv argumentierend. Sie bildet für den Leser eine wissenschaftlich weiterführende und sehr lohnenswerte Lektüre, die eine konsequente und klare Deutung verfolgt. In differenzierter Weise und mit großer Textkenntnis werden fundamentale Themen und Probleme der Philosophie Descartes‹ dargestellt. Diese werden nicht historisierend unterbewertet, sondern systematisch ernst genommen und als solche vergegenwärtigt.«
Rainer Schäfer in der Philosophischen Rundschau (53/1)
()