Soziale Arbeit ist untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit verbunden. Gerechtigkeitstheoretische Fragen, die sich rund um die Umsetzung der Menschenrechte drehen, sind für die Qualifizierung und Professionalisierung von besonderer Bedeutung. Hier tauchen im Hinblick auf den damit verknüpften Gerechtigkeitsdiskurs in Studium, Lehre und Praxis Sozialer Arbeit Herausforderungen auf, die im vorliegenden Sammelband ausgehend vom Motto »Stärken bündeln für soziale Gerechtigkeit« des Bundeskongresses für Soziale Arbeit 2021 diskutiert werden. Ziel ist es, die damit verknüpften Fragen und entwickelten Zukunftsperspektiven einer gemeinsamen gerechtigkeitstheoretischen Positionierung Sozialer Arbeit zuzuführen.
Ulrike Zöller
Ulrike Zöller, Professorin für Theorie, Methodik und Empirie der Soziale Arbeit an der Fakultät für Sozialwissenschaften der htw saar. Diplom Pädagogin und Diplom Sozialpädagogin (FH), Dr. phil., Arbeitsschwerpunkte: Migrationspädagogik, Soziale Arbeit an den Übergängen Schule und Beruf, transnationaler Kinderschutz und Ethik der Sozialen Arbeit.
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»Durch die Verbindung von Theorie, ethischer Reflexion und Praxisbeispielen liefert das Werk wertvolle Impulse für Studium, Lehre, Forschung und die Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit als reflektierte, kritische und gesellschaftlich verantwortliche Profession. Besonders hervorzuheben ist, dass die Herausgebenden konsequent aufzeigen, dass Professionalisierung selbst immer im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität stattfindet und daher Reflexion, Ethik und Praxis untrennbar verbunden sind.« Julia Ludewigs, socialnet, 04.11.2025
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