Aus den Erfahrungen ehemaliger Pflegekinder werden deren Konstruktionen von Normalität und ihre Strategien, Normalität auszubalancieren vor dem Hintergrund ihrer Biografie rekonstruiert und analysiert.
In Biografien ehemaliger Pflegekinder gibt es Erfahrungen, die sie von Menschen, die keine Pflegekinder sind oder waren, unterscheiden und die sie in ihren eigenen Augen und denen anderer als unnormal erscheinen lassen. Mit biografischen Interviews wird untersucht, welche konkreten Erfahrungen und Erlebnisse es sind, die Pflegekinder mit mangelnder oder fragiler Normalität machen. Aus den Erfahrungen werden Konstruktionen von Normalität, die die jeweiligen Biografieträger vornehmen, rekonstruiert; biografische Hintergründe sowie Strategien der Normalitätsbalance werden analysiert.
Daniela Reimer
Daniela Reimer, Jg. 1981, Dr. phil., Dipl.-Pädagogin und Dipl.-Sozialarbeiterin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen.
Jugendamt Jugendhilfe Kindeswohl Normalität Soziale Arbeit
»Für sozialpädagogische Studiengänge mit dem Inhalt Kinder- und Jugendhilfe muss das Buch zur Pflichtlektüre werden.« Prof. Stefan Müller-Teusler, socialnet.de, 23.3.2017
»[E]in hochinteressantes Buch in gut verständlicher Sprache, dem man viele Leser*innen wünscht.« Familienbande. Zeitschrift für Pflegefamilien, 2/2017
()