Die Studie rekonstruiert über (berufs)biographisch narrative Interviews sowie über ethnografische Beobachtungen die Deutungs- und Handlungsmuster von Familienhebammen.
Im Kontext von Frühen Hilfen werden häufig Familienhebammen eingesetzt, die im Schnittfeld zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitsförderung agieren und damit die Lücke in der Versorgungsstruktur der unter Dreijährigen schließen sollen. So überzeugend dieses Hilfsangebot auf den ersten Blick auch scheinen mag, so stellt sich die Frage nach dem konkreten Handeln von Familienhebammen. Jenes Handeln wurde in dieser Studie über ethnografische Beobachtungen und (berufs)biografisch narrative Interviews rekonstruiert. Als ein Ergebnis zeigt sich: Familienhebammen sind Grenzarbeiterinnen.
Hanna Rettig
Hanna Rettig, Jg. 1984, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim.
Elternschaft Erziehungswissenschaft Hebamme Multiprofessionalität Professionalisierung
»Eine gut nachvollziehbare und sehr lesenswerte Studie, der vor allem in den Reihen von Hebammen und Familienhebammen viele Leserinnen zu wünschen sind.« Prof. Dr. phil. Dorothea Tegethoff, socialnet, 7.7.2017
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