Stephan von Huene ist vor allem als Konstrukteur von Klangskulpturen bekannt, die er seit den späten 1960er-Jahren baute. Der Zeichner von Huene wurde 2010 mit einer umfassenden Ausstellung vorgestellt. Aber auch als Autor hat er sich eine eigene Form gesucht und Bild und Wort zu einer anschaulichen argumentativen Einheit verbunden.Ein Grenzgänger und Grenzverschieber wurde Stephan von Huene (1932–2000), der amerikanische Künstler deutscher Herkunft, einmal genannt. Ohne eine Gruppe um sich oder einen Trend vor sich zu haben, studierte er nicht nur Kunst und Kunstgeschichte, sondern in den 1960er-Jahren Fachliteratur über Klang, Musik, Instrumente und Musikmaschinen und baute erste Klangskulpturen. Wie das vor sich ging und welche Komplikationen das mit sich brachte, erfährt man in zwei großen Interviews. Der Zeichner von Huene verwandelte spielerisch und konzentriert zugleich Vortrags- und Seminartexte, Überlegungen zur Medienkunst und die Darstellung der Genese eigener Werke in Mindmaps. In diesen Gedankenkartierungen entfaltet sich ein Mit- und Nebeneinander von Wort und Bild, Text und Zeichnung.
Der Pionier der Klangskulptur und herausragende Zeichner als ungewöhnlicher Autor
Erstmals umfassend in einem Band: Stephan von Huenes Texte, Essays, Kommentare zur eigenen Arbeit und Interviews
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Marvin Altner
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