300 Werke aus 21 Ländern bilden ein europäisches Panorama vielfältiger Facetten des Realismus in der Kunst, die in den 1920er- und 1930er-Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählen gleichermaßen von Armut und Elend, wirtschaftlichem Aufschwung, kultureller Blüte und Fortschritt, von Großstadt, Nachtleben, Emanzipation und Diversität.
Ein verheerender Weltkrieg, Spanische Grippe, Armut, Weltwirtschaftskrise, Nationalsozialismus – das waren die 1920er Jahre. Keine andere geschichtliche Epoche weist so viele Parallelen zu heute auf wie die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Der reich bebilderte Band hebt Schätze aus ganz Europa und begeistert durch fantastische und frisch anmutende Werke auf höchstem Level. Die heterogene Zeit der Goldenen Zwanzigerjahre versprechen, ein Besuchermagnet des europäischen Kulturhauptstadtjahres 2025 zu werden.
Künstler:innen: Aleksandra Beļcova, Maria Blanchard, Otto Dix, Pranas Domšaitis, Stina Forssell, Jean Jacoby, August Jansen, Alexander Kanoldt, Pyke Koch, Béla Kontuly, Ivan Kos, Sonja Kovačić-Tajčević, Lotte Laserstein, Rafał Malczewski, Milada Marešová, Ubaldo Oppi, Sergius Pauser, William Roberts, Cagnaccio di san Petro, Ángeles Santos, Franz Sedlacek, Ilona Singer-Weinberger, Ludomir Sleńdziński, Niklaus Stoecklin, Marijan Trepše, Kiril Tsonev, Gerda Wegener, Carel Willink
Chemnitz: Europäische Kulturhauptstadt 2025
Neue Sachlichkeit europaweit – eine Kunstepoche präsentiert sich in ungesehener Breite
Anja Richter
Anja Richter ist Leiterin des Museum Gunzenhauser in Chemnitz.
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»Ein ausgezeichneter Katalog«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Die große Schau liefert neue Panoramen über Gesellschaften und Alltag zwischen den Weltkriegen und untersucht den [...] „Magischen Realismus“ auf noch nie dagewesene Weise.«
taz {ts '2025-07-08 00:00:00'}
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