Umfassende Werkschau des »Vermeer des Nordens«
Die Rolle des Klangs in seinen Bildern
Poetischer Reiz seiner Interieurs
Vilhelm Hammershøi zählt zu den faszinierendsten Künstlern der Zeit um 1900. In einer sparsamen Bildsprache und reduzierten Farbpalette schuf er Interieurs, die in ihrer Beschränkung auf das Wesentliche von überwältigend poetischem Reiz sind. Eher selten treten Menschen in seinen Gemälden auf, und wenn doch, erscheinen sie als Rückenfigur oder in alltägliche Handlungen vertieft. Erstmals wird hier die Rolle des Klangs in Hammershøis Bildwelten thematisiert. Der Maler spielte selbst Cello, und Musikinstrumente sind immer wieder Gegenstand seiner Kompositionen. Der Untertitel »Maler des stillen Klangs« beschreibt dabei nur vordergründig ein Paradoxon. Denn so »stumm« die Gemälde auf den ersten Blick auch wirken mögen: Es ist eine Stille, die der konzentrierten Ruhe unmittelbar vor einem Konzertbeginn gleicht. Eine Stille, die unsere Aufmerksamkeit einfordert und zum Hinhören einlädt – und so eine völlig neue Seite in der Kunst Hammershøis offenbart.
Kunsthaus Zürich Dänische Malerei Maler Dänemark Künstler Dänemark Kopenhagen Skandinavische Kunst Skandinavien Monochrome Malerei Malerei der Stille Interieur Vermeer James McNeill Whistler Caspar David Friedrich 19. Jahrhundert Kunst des späten 19. Jahrhunderts