● Bedeutung der Fotografie für unsere Wahrnehmung der Welt
● Kritisches Hinterfragen visueller Narrative
● Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema
Unter dem Titel Currency untersucht die 8. Triennale der Photographie Hamburg den Wert der Fotografie im 21. Jahrhundert. Im sogenannten »retinalen Zeitalter«, in dem die Produktion, Verbreitung und der Konsum fotografischer Bilder allgegenwärtig geworden ist und wir Gegenwart und Vergangenheit fotografisch zu sehen und durch eine Linse zu ordnen gelernt haben, ist das digitale Bild als hochaktuelle Tauschwährung auf sozialen Plattformen in ständiger Zirkulation. Die Ausweitung des ökonomischen Währungsbegriffs auf Kunst und visuelle Kultur führt zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit der Fotografie und ihrer Rolle für Kanonisierung, Klassifizierung, Wissensproduktion und visuelle Autonomie. In Form von Essays und Gesprächen hinterfragt der Reader zum Symposium Lucid Knowledge: The Currency of the Photographic Image kritisch, wie Fotografien Wahrnehmungen formen und Erfahrungen prägen und diskutiert, inwiefern neue Interpretationsräume und Narrative erst durch ein akribisches Hinsehen sichtbar werden.
Nancy Adajania
digitale Bild Fotografie Fotografiegeschichte Medientheorie Nancy Adajania Akinbode Akinbiyi Ariella Aïsha Azoulay Natalia Brizuela Antawan Byrd Eduardo Cadava Biljana Ciric Robin Coste Lewis Ariel Goldberg Tala Hadid Kapwani Kiwanga