• Beziehung zwischen Kunst und Musik
• Mehrfach nominiert für den Turner-Preis
• Post-Minimalistische Malerei, Zeichnung und Skulptur
In seinen großformatigen Gemälden schichtet Sean Scully Farben übereinander zu opulenten Gemälden. Meist ist die Bildkomposition streng in vertikale und horizontale Streifen unterteilt, der Farbauftrag hingegen ist gestisch und emotional. Dabei entstehen mit den Walls of Light, poetische Farb-Wälle von großer physischer Wucht, kraftvoll und durchlässig zugleich.
Der Katalog zur Ausstellung in der Langen Foundation widmet sich der Musikalität von Scullys abstrakten Kompositionen und deren Spiel mit der Kraft der Farbe. Das Spektrum reicht dabei von filigranen Papierarbeiten der späten 1960er-Jahre, über seine raumgreifenden Gemälde bis hin zu den monumentalen Stahl- und Eisenskulpturen der letzten Jahre, mit denen Scullys Idee von Kunst den Ausstellungsraum verlässt und in die Außenwelt transzendiert.
Mara Sporn
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