● Erste umfassende Monografie ● Pionierin der Queer- und Transgender-Szene ● Österreichischer Kunstpreis 2019
Die Grenzen der Medien überwindet Ashley Hans Scheirl so mühelos wie die Beschränkungen durch geschlechtliche und kulturelle Normen. Die als Angela Scheirl geborene Künstlerin erlangte Ende der 1980er-Jahre durch ihre experimentellen Film- und Videoarbeiten einen hohen internationalen Bekanntheitsgrad. Inzwischen gilt sie als Pionierin und Kultfigur einer internationalen Szene von Queer- und Transgender-Künstler*innen. Scheirl thematisiert Fragen der eigenen Identität durch das Überwinden von vordefinierten Genres und Klassifikationen. In raumgreifenden Installationen treffen Malereien, Videos, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen und Performance-Requisiten aufeinander. Der Künstler*in geht es um das Hinterfragen von Ökonomie und Macht in gesellschaftlichen Verhältnissen und die darin wirkenden libidinösen Strukturen.
Sandro Droschl, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien
Performance Videoinstallation Skulpur Zeitgenössische Malerei