Faszinierende Begegnung: Arbeiten der Surrealisten im Dialog mit außereuropäischen Kulturen
Die Surrealisten suchten nach Bezugspunkten für ihr neu zu erschaffendes künstlerisches Universum und fanden sie unter anderem in den Kultgegenständen indigener Völker, die als Kunstwerke damals noch kaum entdeckt waren. Authentisch, trauminspiriert, von mystischer Ausdruckskraft und mit magischem Potenzial - in den fantastischen Objekten aus Amazonien, Ozeanien und Afrika, in den Skulpturen der Indianer und der Inuit, oder auch in präkolumbianischen Fundstücken erkannten die Künstler des Surrealismus eine dem Imaginären gegenüber verwandte Haltung, die sie für die eigene Kreativität nutzten.
Die facettenreiche Publikation stellt spektakuläre indigene Objekte und einzigartige Werke von rund 50 Surrealisten in einen Dialog und fragt auch, wie sich die Wahrnehmung ethnischer Kunst in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Ingrid Beytrison Comina unterstreicht in ihrem Essay die Bedeutung, die André Bretons umfassende ethnologische Sammlung in seinen Atelierräumen für den Surrealismus hatte.
(Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-7757-3758-6, französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3760-9 )
Ausstellung/Exhibition: Fondation Pierre Arnaud, Lens, Crans-Montana, Schweiz/Switzerland 13.6.–5.10.2014
The Surrealists sought points of reference for the new artistic universe they wanted to create and found them in the cult objects of indigenous peoples, which at the time had not yet been fully explored as works of art. Authentic, inspired by dreams, with a mystical power of expression and magic potential—the Surrealist artists recognized an attitude related to the imaginary in the fantastic objects from Amazonia, Oceania, and Africa; in Indian and Inuit sculptures; or in pre-Columbian finds and made use of them for their own creativity.
The multifaceted publication places spectacular indigenous objects and unique works by around fifty Surrealists in a dialogue and also inquires into how the perception of ethnic art has evolved over recent decades. In her essay, Ingrid Beytrison Comina highlights the importance that André Breton’s extensive ethnological collection in his studio had for the Surrealists. (German edition ISBN 978-3-7757-3758-6, French edition ISBN 978-3-7757-3760-9 )
Ausstellung/Exhibition: Fondation Pierre Arnaud, Lens, Crans-Montana, Schweiz/Switzerland 13.6.–5.10.2014
Die Surrealisten suchten nach Bezugspunkten für ihr neu zu erschaffendes künstlerisches Universum und fanden sie unter anderem in den Kultgegenständen indigener Völker, die als Kunstwerke damals noch kaum entdeckt waren. Authentisch, trauminspiriert, von mystischer Ausdruckskraft und mit magischem Potenzial – in den fantastischen Objekten aus Amazonien, Ozeanien und Afrika, in den Skulpturen der Indianer und der Inuit, oder auch in präkolumbianischen Fundstücken erkannten die Künstler des Surrealismus eine dem Imaginären gegenüber verwandte Haltung, die sie für die eigene Kreativität nutzten.
Die facettenreiche Publikation stellt spektakuläre indigene Objekte und einzigartige Werke von rund 50 Surrealisten in einen Dialog und fragt auch, wie sich die Wahrnehmung ethnischer Kunst in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Ingrid Beytrison Comina unterstreicht in ihrem Essay die Bedeutung, die André Bretons umfassende ethnologische Sammlung in seinen Atelierräumen für den Surrealismus hatte. (Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-7757-3758-6, französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3760-9 )
Ausstellung/Exhibition: Fondation Pierre Arnaud, Lens, Crans-Montana, Schweiz/Switzerland 13.6.–5.10.2014
Fondation Pierre Arnaud
Klassische Moderne Malerei Surrealism Surrealismus classical modern art painting