Bei diesen fröhlichen Spielen sind die zur Sprache passenden Bewegungen
der Hände, Fäuste, Daumen und Zeigefinger besonders wichtig.
Sie regen das Sprachzentrum im Gehirn des Kindes an und fördern die
Sprachentwicklung. Die Spiele machen die Urgebärden der Sprache als
reines Klangerlebnis erfahrbar. Alle, die mit diesen Spielen umgehen,
können erleben, wie außer den Händen auch die Zunge und schließlich
der ganze Mensch vom tanzenden Rhythmus belebt wird.
Wilma Ellersiek
Wilma Ellersiek, 1921 – 2007, war viele Jahre Professorin für Rhythmik, Schauspiel und gesprochenes Wort an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Sie widmete sich insbesondere der Wirkung von Rhythmus auf das Kind im Vorschulalter. Im Verlag Freies Geistesleben sind von ihr zahlreiche Bücher über Handgesten- und Bewegungsspiele erschienen.
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