Meidl Kulturen des Urteilens

Kulturen des Urteilens

von

Prozesse und Konstellationen der Urteilsbildung in Texten der Frühen Neuzeit

EUR 134,00

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Beschreibung

Der Band bietet einen Einblick in frühneuzeitliche Kulturen des Urteilens und deren Darstellung. In der Frühen Neuzeit wurde das Urteil zu einem ideengeschichtlichen Schlüsselbegriff. Angesichts der Aufwertung, die das iudicium als unveräußerliches Vermögen des Individuums in dieser Zeit erfährt, werden exemplarisch frühneuzeitliche Kontexte, Strategien, Praktiken und Theorien des Urteilens untersucht. Aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen werden dabei u.a. Texte von Giordano Bruno, Giorgio Vasari, Filippo Baldinucci, Pietro Testa, Galileo Galilei, Baltasar Gracián, Calderón de la Barca, Andreas Gryphius, Johann Christian Hallmann und Giulio Solimani sowie Bittschriften und Traktate über Geburtshilfe beleuchtet. Geurteilt wird in diesen Texten über Kosmologie, über Kunst und Literatur, über politische Belange, über Übergriffe im Kontext von Sklaverei oder auch über Entscheidungen im Zuge der Arbeit von Hebammen.

Autor*in

Martina Meidl

Themen in »Kulturen des Urteilens«

Kulturen Urteilens Prozesse Konstellationen Urteilsbildung Texten Frühen Neuzeit POIE Meidl Friede Susanne Kemper Angelika Martina

Stimmen zu »Kulturen des Urteilens«

Details

ISBN: 9783770569847
Verlag: Brill | Fink
Erscheinung: 05.12.2025

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