Schnyder Virtuosität in der Krise

Virtuosität in der Krise

von

Techniken der Selbstbehauptung im 17. Jahrhundert

EUR 62,00

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Beschreibung

Virtuosität in der Frühen Neuzeit ist eine komplexe ästhetische Praxis, die in der Kunst über die Politik bis hin zur Ökonomie Wirkung zeigt. Der Begriff des Virtuosen/der Virtuosin, dessen Semantik heute vom Kunstdiskurs des 19. Jahrhunderts geprägt ist, hat im 17. Jahrhundert ein sehr viel weiteres Bedeutungsfeld. Zwischen bewundernswerter Kunstfertigkeit und moralisch fragwürdiger Täuschung ist Virtuosität eng verknüpft mit überlebensstrategischer Geschicklichkeit und einem gekonnten Spiel mit Erwartungen, Wahrnehmungen und Affekten eines Publikums. Die Beiträge des Sammelbandes fragen nach Figuren und Phänomenen der Virtuosität und deren Verbindung zu krisenhaften Momenten; Gaukler und Geldwechsler geraten ebenso in den Blick wie die Gartenkunst der Renaissance oder die niederländische Kunst. Virtuosität zeigt sich in diesen Kontexten als imaginative Praxis, etwa in der Evokation utopischer oder grauenerregender Szenarien, aber insbesondere auch als Strategie der Selbstbehauptung.

Autor*in

Mireille Schnyder

Themen in »Virtuosität in der Krise«

Virtuosität Leimgruber Damaris Krise Techniken Selbstbehauptung Jahrhundert POIE Möller Schnyder Sarah Mireille Frühen Neuzeit Kunstdiskurs Sozialgeschichte

Stimmen zu »Virtuosität in der Krise«

Details

ISBN: 9783770569823
Verlag: Brill | Fink
Erscheinung: 07.11.2025

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