Martin Schneider Schneider Agonalität und Menschenliebe

Agonalität und Menschenliebe

von Martin Schneider

Gefühlspolitik im Drama des 18. Jahrhunderts

EUR 83,00

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Beschreibung

Diese Studie findet einen neuen Zugang zur Literatur des 18. Jahrhunderts, indem sie die Dramen Goethes, Schillers, Voltaires und Diderots sowie die populären Unterhaltungsdramen Ifflands und Kotzebues im Kontext des politischen Spannungsfeldes von Agonalität und empfindsamer Ethik deutet. Agonalität, also Wettstreit und Konkurrenz, ist für die Konstitution politischer Gemeinschaften wesentlich. Gruppen, Parteien und Individuen kämpfen im Feld des Sozialen um Teilhabe. Damit einher geht die Gefahr der Eskalation, der gewaltsamen Austragung von Konflikten, sei es durch Aufstände, Revolutionen oder Kriege. Die Aufklärung reagiert auf diese Gefahr mit dem empfindsamen Konzept der allgemeinen Menschenliebe, die soziale Spannungen ausgleich soll. Die Studie zeigt anhand eines Korpus von über 80 Dramen, wie die gegenläufigen Phänomene von Agonalität und Menschenliebe die europäische Dramenproduktion der Zeit prägen und die Bildung neuer Gattungen wie das rührende Schauspiel vorantreiben.

Autor*in

Martin Schneider

Themen in »Agonalität und Menschenliebe«

Agonalität Drama Gefühlspolitik Jahrhunderts Martin Menschenliebe Schneider Dramengeschichte Politik und Literatur Gefühlsgeschichte Trivialdramatik Goethe Schiller Lessing politics and literature

Stimmen zu »Agonalität und Menschenliebe«

Details

ISBN: 9783770567638
Verlag: Brill | Fink
Erscheinung: 11.08.2023

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