Die weltbekannten Steiffbären aus Giengen an der Brenz sind eine Freude für Groß und Klein. Doch dass Margarete Steiff diejenige war, die den geistigen Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen "Steiff" legte, ist nicht jedem geläufig. Genauso wenig wie die Tatsache, dass sie sich mit einer Kinderlähmung zurechtfinden musste. Sie setzte sich in einer von Männern dominierten Welt der Unternehmer durch und verlieh ihrer Liebe zu Kindern mit unzähligen Filztieren Ausdruck. Sie erschuf in der Zeit von Max und Moritz und Struwwelpeter völlig neue und unkonventionelle Anreger zu kreativem Spiel, zu Ausgelassenheit, Freude und Spaß. Als ihr Neffe schließlich den berühmten Teddy kreierte, war der Durchbruch zum Welterfolg geschafft. Der Puppenbär wurde Kult und ist es bis heute geblieben.
Gabriele Katz vermittelt anhand dieser außergewöhnlichen Biografie, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu Lebzeiten Margarete Steiffs vonstatten gingen und mit welchen Problemen eine selbstständige Frau im Kaiserreich zu kämpfen hatte.
Gabriele Katz
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'Wer an sich selbst glaubt, ist frei', soll sie einmal gesagt haben. Sie versank nicht in Selbstmitleid trotz der seelischen und körperlichen Schmerzen. 'Gott hat es für mich so bestimmt, dass ich nicht gehen kann, es muss auch so recht sein', notierte sie selbst. Ihr sei es, laut der Steiff-Biografin Gabriele Katz, gelungen, 'die Behinderung als Tatsache zu akzeptieren, die sie ein Leben lang begleiten würde.' << Kirchenzeitung Eichstätt, 24. Juli 2022.
Kirchenzeitung Eichstätt ()
»Steifftiere, ob geerbt, aus der eigenen Kindheit bewahrt oder gerade erst ins Kinderzimmer eingezogen, betrachten wir ab sofort mit anderen bewundernden Augen. Margarete Steiff, eine tolle Power-Frau. Unbedingt lesen!« Brikada – Magazin für Frauen – Frauenmagazin.de
Brikada ()
"Detailreich belegt das Buch, wie die willensstarke Margarete Steiff dennoch ein nützliches Mitglied der Gesellschaft wird – und es immer wieder schafft, den Limitierungen der für sie vorgesehenen Rolle als behinderte, ledige Frau zu entgehen."
Nina Apin ()