Die Dissertation untersucht, wie sich individuelle Beruflichkeit unter Bedingungen tiefgreifender Veränderungen von Arbeit, Qualifikation und Arbeitsorganisation wandelt. Aus berufs- und arbeitssoziologischer Perspektive wird anhand von Crowdwork - einer diskontinuierlichen und häufig prekären Beschäftigungsform - analysiert, welche Folgen neue Organisationsformen für Bildungs- und Erwerbsbiografien haben. Ziel ist es, Beruflichkeit als institutionell gerahmtes und zugleich subjektiv gestaltetes Phänomen zu rekonstruieren. Eine biografieorientierte Herangehensweise mit Fallanalysen macht individuelle Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse im Kontext von New Work sichtbar.
Crowdwork verändert Beruflichkeit und Lernen. Die Publikation zeigt theoretisch und empirisch, wie Plattformarbeit Subjektivierung prägt und welche Gestaltungsprinzipien lernförderliche Crowdwork unterstützen.
Die Studie untersucht, wie Crowdworker:innen in Plattformarbeit individuelle Beruflichkeit entwickeln und wie Arbeitserfahrungen Subjektivierung prägen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Gestaltungsprinzipien Lern- und Entwicklungspotenziale in Crowdwork unterstützen.
Aus berufs- und wirtschaftspädagogischer sowie arbeitssoziologischer Perspektive verbindet die Publikation theoretische Ansätze zu Arbeit, Beruf und Subjektivierung mit empirischen Ergebnissen aus Untersuchungen von Crowdwork-Plattformen in Deutschland. Die Ergebnisse werden im Kontext des Forschungsprojekts CKoBeLeP (2021-2024) eingeordnet und auf Implikationen für lernförderliche Plattformgestaltung bezogen.
Geeignet für Studierende und Forschende der Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Arbeitssoziologie und Digitalisierungsforschung sowie für Akteur:innen in Arbeitsgestaltung, Weiterbildung und Plattformregulierung.
Külpmann, Inga (2026). Gestaltungsprinzipien individueller Beruflichkeit am Beispiel von Crowdworker:innen: Theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse zum Zusammenhang von Arbeit, Beruf und Subjektivierung (1 Aufl.). Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/9783763979080
Inga Külpmann
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