Die Studie entwickelt eine Arbeitsgrundlage für empirische Untersuchungen zum informellen Lernen in der Erwerbsarbeit am Beispiel "Teamarbeit von Frauen". Präsentiert wird ein Analysemodell, das Qualitäten informellen Lernens sichtbar macht.
Informelles Lernen in der Erwerbsarbeit ist ein wesentlicher Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Lebenslangem Lernen. Die Dissertation erarbeitet am Thema "Informelles Lernen in der Teamarbeit von Frauen" eine handlungsorientierte lerntheoretische Fundierung für empirische Untersuchungen.
In ihrer Studie entwickelt die Autorin einen heuristischen Bezugsrahmen zur Erfassung, Kategorisierung und Interpretation der Subjektperspektive zum informellen Lernen. Aus diesen Grundlagen entsteht ein Konzept zur Auswertung von qualitativen Leitfadeninterviews. Mit dem generierten Analysemodell als empirischem Ergebnis können Lernen und Lernbegrenzungen identifiziert und "Lerngestalten" sichtbar gemacht werden.
Birgit Elend
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"Insgesamt liefert die Arbeit wichtige Aspekte zur weiteren Erforschung informellen Lernens in der Arbeit. Praktiker erhalten Denkanstöße zur Gestaltung eines Ermöglichungsrahmens, der die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter unterstützt."
Prof. Dr. Werner Sauter, socialnet.de, 10.02.2017
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