In der empirisch fundierten Dissertation wird untersucht, wie lokale Arbeitsmärkte interagieren, wie die Besiedelungsdichte die Suche nach einem Arbeitsplatz beeinflusst und wie Beschäftigte auf Änderungen der Pendlerdistanzen reagieren.
Deutschland ist durch seine regionale Struktur - mit vielen Zentren intensiver wirtschaftlicher Aktivität - besonders interessant für Analysen zu räumlichen Mechanismen von Städten und zu Wechselwirkungen zwischen Regionen. Mit steigender Bevölkerungszahl in den Städten dient das Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort als räumlicher Ausgleichsmechanismus und führt zu Interaktionen zwischen regionalen Arbeitsmärkten. Der Autor untersucht, wie lokale Arbeitsmärkte interagieren, wie stark besiedelte Märkte bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz helfen und wie Beschäftigte auf Änderungen ihrer Pendlerdistanzen reagieren. Die verschiedenen Blickwinkel und die Verwendung von Mikro- und georeferenzierten Daten bieten neue empirische Erkenntnisse über die Interaktionen zwischen regionalen Arbeitsmärkten und das Mobilitätsverhalten in Deutschland.
Peter Haller
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"Erkenntnisse, von denen besonders Arbeitsmarktökonomen und -soziologen, Geografen sowie Regional- und Stadtplaner profitieren können."
Gert Holle, glaubeaktuell.net, Journal Wirtschaft, 20.04.2018
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