Der Autor berücksichtigt in seiner Studie die regionalen Gegebenheiten und die nationale Herkunft der Migranten. Er analysiert die positiven Auswirkungen kultureller Vielfalt auf Produktivität und Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft.
Fast ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt - und damit auch in die Gesellschaft als Ganzes - ist eine Aufgabe von nationaler Bedeutung, nicht zuletzt angesichts des demografischen Wandels. Inwieweit dies gelingt, kann empirisch nur dann zufriedenstellend beantwortet werden, wenn die jeweiligen regionalen Gegebenheiten und die nationale Herkunft der Migranten systematisch berücksichtigt werden. Darin unterscheidet sich die Studie von Andreas Damelang, gestützt auf eine breite und aktuelle Datenbasis, ganz wesentlich von bisherigen Arbeiten auf diesem Forschungsfeld. Zudem richtet Damelang seinen Blick nicht allein auf die Defizite und Integrationsschwierigkeiten von Migranten, sondern er analysiert auch die positiven Auswirkungen kultureller Vielfalt auf die Produktivität und Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus diskutiert Damelang die Handlungsmöglichkeiten regionaler politischer Akteure, um die ökonomischen Potenziale kultureller Vielfalt besser auszuschöpfen.
Andreas Damelang
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