Die Buchführung ist das Spiegelbild eines Unternehmens in Zahlen, steht in Wikipedia. Das ist so richtig. Die kaufmännische Buchführung befasst sich nur mit Dingen, die in Geldwerte darstellbar sind, es geht ausschließlich um das Geld.
Die Buchführung dokumentiert Zahlen, die im Rahmen von Austauschprozessen, dem Geben und Nehmen, dem Tausch von Waren und Dienstleistungen gegen Geld entstehen. Deshalb spielte die Perspektive, aus der eine Buchführung erstellt und erklärt wird, von Beginn an eine entscheidende Rolle. Sie hält die Sicht der Betroffenen fest und was aus ihrer Sicht schriftlich festzuhalten ist. Dies war in der Geschichte der Buchführung nicht immer so.
Die Geschichte der Buchführung zeigt, dass die Grundidee von vor 500 Jahren bis heute erhalten ist.
Thomas Scheer
Jahrgang 1951, Diplom-Volkswirt. Seit 1977 in München lebend.
Vormals angestellter und selbstständiger Marktforscher für Medien und Verlagen sowie Lehrer an einer privaten Wirtschaftsschule
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