Leonie handelt nach ihren eigenen Vorstellungen von Moral. Sie verwüstet das Büro ihres Chefs, sie prellt die Zeche, sie lügt im Bewerbungsgespräch - aber sie hat stets gute Gründe. Als ihr das Geld ausgeht, nimmt sie einen Job in München an. Doch die Stadt ist zu teuer für ein normales Gehalt. Als sie drei Frauen kennenlernt, die sich ihren Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren, ist sie fasziniert. Schnell findet Leonie ihr eigenes Geschäftsfeld: Menschen mit frisch gebrochenen Herzen bezahlen sie für raffinierte Racheaktionen. Doch nach einer Weile kommen ihr Zweifel: Wie viel Geld braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel Risiko ist sie bereit, dafür einzugehen?
Ein kluger, schwarzhumoriger Roman über das prekäre Leben junger Frauen in der modernen Konsumgesellschaft
»Julia Bähr trifft diesen Sweet Spot zwischen Humor und Spannung perfekt.« MAGDA BIRKMANN, LETTRE ÉTAGE
Female Rage gegen die gesellschaftlichen Normen für Frauen und Selbstbefreiung mit unkonventionellen Mitteln
Julia Bähr
Julia Bähr (1982), studierte Kommunikationswissenschaften und wurde an der Deutschen Journalistenschule zur Redakteurin ausgebildet. Nach zehn Jahren Selbständigkeit in München ging sie als Feuilletonredakteurin zur FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG. 2023 wechselte sie zum TAGESSPIEGEL nach Berlin, wo sie Mitglied der Chefredaktion ist. Ihr Führungszeugnis ist lupenrein. Sagt sie zumindest.
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